FAQ

Haben Sie Fragen, die im Folgenden nicht aufgeführt sind? Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

  • Was ist Physiotherapie?

    Physiotherapie und physikalische Therapie bedeuten dasselbe. Physiotherapie oder physikalische Therapie sind Begriffe, die verwendet wird, um Bewegung, Kraft und allgemeines Wohlbefinden von Menschen während ihres gesamten Lebens zu erhalten, zu erneuern und zu maximieren. Die Rehabilitation hingegen ist ein zielgerichteter Behandlungsprozess, der darauf abzielt, die Selbständigkeit von Menschen mit Störungen und Funktionseinschränkungen, die durch primäre pathologische Prozesse und die daraus resultierenden Störungen verursacht werden, zu erhöhen.

  • Wie lange dauert eine Physiotherapeutische Behandlung?

    Klassische Massagetherapie (KMT): 15 – 20 Minuten
    Manuelle Therapie (MT): 15 – 25 Minuten
    Krankengymnastik (KG): 15 – 25 Minuten
    Krankengymnastik am Gerät (KGG): 40 Minuten
    Manuelle Lymphdrainage (MLD 30): 30 Minuten
    Manuelle Lymphdrainage (MLD 45): 45 Minuten
    Manuelle Lymphdrainage (MLD 60): 60 Minuten
    Wärmetherapie (WP): 10 – 30 Minuten
    Kältetherapie (KT): 5 – 10 Minuten
    Ultraschall (US): 10 – 20 Minuten
    Elektrotherapie (ET): 10 – 20 Minuten
    Neurologische Krankengymnastik (KG ZNS): 15 – 25 Minuten

  • Wie und in welchem Zeitraum kann ein Termin abgesagt werden?

    Falls Sie einen Termin absagen wollen, können Sie das unter der Telefonnummer 030/54801230 tun. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, Ihre Stornierung per WhatsApp unter der Nummer 0159 01488222 oder per E-Mail an info@elysio-physio.de durchzuführen. Aufgrund der gesetzlichen Regelung sind Absagen mindestens 24 Stunden vor Beginn des Termins mitzuteilen. Absagen für den Montag akzeptieren wir nur bis Freitag um 20:00 Uhr.

  • Fallen Kosten trotz Terminabsage an?

    Erfolgt die Absage eines Termins nicht rechtzeitig, mindestens 24 Stunden vorher, wird eine Ausfallrechnung in Höhe der gültigen Behandlungsentgelte der gesetzlichen oder privaten Krankenkassen in Rechnung gestellt. Dies gilt auch im Krankheitsfall (siehe auch § 615 BGB).

  • Was ist eine Anamnese?

    Für die Anamnese fragt der Therapeut den Patienten, ob und an welchen Beschwerden er leidet. Dabei geben ihm die Details, zu denen die Art, Dauer, Entstehung, Lokalisation und Ursache des Schmerzes gehören, wichtige Indizien für den Befund. Weitere hilfreiche Informationen für die Erstellung der Anamnese sind jegliche Besonderheiten der Erkrankung. Dazu gehören andere Erkrankungen und die Einnahme von Medikamenten, die gegen andere Beschwerden eingenommen werden.

    Zudem helfen jegliche Unterlagen, die ein Patient über seine Beschwerden besitzt. Daher ist es gut, wenn er Röntgenbilder, MRT-Bilder, OP-, Arzt- oder Reha-Berichte zum ersten Behandlungstermin mitbringt.

  • Was ist ein Befund?

    Um sich ein Bild von dem Zustand des Körpers des Patienten zu machen, schaut sich der Therapeut als Erstes den gesamten Körper an. Grundsätzlich haben Physiotherapeuten gute Kenntnisse von der Anatomie des Menschen, um die Qualität des Zusammenspiels von Muskeln, Bändern und Gelenken einschätzen zu können. Auch wenn bei den meisten Menschen der Bewegungsapparat ohne Probleme funktioniert, so kann es im Alter oder durch Unfälle zu Verschleißerscheinungen kommen. Um den Zustand des Körpers besser zu verstehen, kann der Physiotherapeut die Muskelspannung ertasten oder die mechanische Funktion der Gelenke untersuchen. Dabei achtet er auf die Beweglichkeit der Gelenke, wie elastisch die Muskulatur ist und wie stark die Muskelkraft ist. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen machen den Befund aus.

  • Gibt es eine Dokumentation?

    Die Ergebnisse werden selbstverständlich von der Praxis dokumentiert, weil sie durch den Rahmenvertrag mit den Krankenkassen dazu verpflichtet sind. In der Dokumentation werden folgende Daten festgehalten, zu denen der Befund, die Ziele der Therapie, die Behandlungszeit und die Ergebnisse der Behandlung gehören. Dabei aktualisiert der Therapeut regelmäßig die Daten mit dem Patienten. Außerdem werden die Daten auch in der Praxis aufbewahrt, sodass die Patienten die Möglichkeit haben, einen Einblick in die Therapieergebnisse zu bekommen.

  • Wie läuft eine Behandlung ab?

    Der Physiotherapeut gestaltet für seine Patienten eine Behandlung, die auf deren individuellen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Zu den Aufgaben und Vorgehensweisen können folgende Punkte gehören.

    • Aufgeben von Übungen und Trainingseinheiten für zu Hause
    • Einsetzen von Atemtechniken
    • Mobilisieren und Verbessern der Funktion von Gelenken, Muskeln und Nerven
    • Übungen zur therapeutischen Unterstützung
    • Anleiten und Erklären von speziellen Methoden, zu denen beispielsweise Pathomechanismen und Bewältigungsstrategien gehören
    • Strategien zusammen mit dem Patienten entwickeln, um im Alltag Dehn- und Kraftübungen zu integrieren
    • Anwenden von physikalischen und mechanischen Behandlungen, wie beispielsweise Wärme, Kälte, Ultraschall oder elektrotherapeutische Maßnahmen
  • Gibt es eine Checkliste für den Behandlungstermin?

    • Wurde das Rezept bereits eingereicht?
    • Wurde das Original-Rezept für den Praxisbesuch eingesteckt?
    • Ist das Original-Rezept beim ersten Praxisbesuch weniger als 28 Tage alt?
    • Wurde die EC-Karte mitgenommen, um die Rezeptgebühr bezahlen zu können? In unserer Praxis ist nur eine Zahlung mit Karte möglich.
    • Ist ein Terminkalender für die neuen Termine dabei?
    • Wurden alle relevanten Unterlagen wie Röntgenbilder, MRT-Bilder, OP-, Arzt- oder Rehaberichte und Angaben zu Medikamenten mitgenommen?
    • Ist die Kleidung geeignet für eine Untersuchung und um Übungen in der Praxis durchzuführen?
    • Kann die Kleidung problemlos an Armen, Beinen und Oberkörper freigemacht werden?
    • Wurde die Versicherungskarte eingesteckt?
    • Ist ein großes Handtuch für die Physiotherapie dabei?
  • Bei wem wird Physiotherapie nicht angewendet?

    • Personen mit Herzschrittmachern und Schwangere dürfen keine Physiotherapie mit dem Gerät durchführen
    • Tiefenerwärmende Mittel sollten bei Patienten mit intraartikulären Implantaten nicht verwendet werden
    • Die Anwendung sollte während aktiver Phasen entzündlich-rheumatischer Erkrankungen vermieden werden
    • Es ist unbequem, es auf Gefäßverschlüsse, Krampfadern, offene Wunden und entzündete und krebsartige Bereiche aufzutragen
  • Was sind die Ziele der Physiotherapie?

    • Linderung aller Arten von Schmerzen
    • Entspannung verspannter Muskeln
    • Positive Wirkung auf die Blut- und Lymphzirkulation
    • Entfernung von Entzündungen
    • Wiederherstellung oder Verbesserung von Funktionen wie Steigerung der Bewegung, Kräftigung der Muskulatur und Bereitstellung von Gleichgewicht und Koordination
    • Steigerung der Lebensqualität und des Komforts
    • Reduzierung des Arzneimittelbedarfs
    • Vorbeugung und Korrektur von Haltungsstörungen
    • Beschleunigung der Rückkehr in den Alltag nach Sportverletzungen und anderen Traumata